Orf-Feuerlauf, 05.06.2000, Eisenstadt

5. Juli 2000, Nachmittag

Die Kameras und Scheinwerfer werden vor dem Landesstudio aufgebaut. Der Holzstoß brennt bereits, die TeilnehmerInnen am „live“-Feuerlauf haben sich in die hauseigene Turnhalle zurückgezogen, um von Martin Winkelhofer mental vorbereitet zu werden.

Zwischen den mentalen und physischen Übungen werden immer wieder Ausflüge zum Feuer unternommen und auch Interviews gegeben.

Martin Winkelhofer ist ruhig und souverän und lässt sich keine Spur von Nervosität anmerken, was sich sehr positiv auf die Gruppe auswirkt. Schließlich ist es doch ein Unterschied, ob man „nur für sich“ über die glühenden Kohlen geht oder dies vor laufenden Kameras tut.

Barbara Stöckl, eine ausgesprochen charmante und charismatische Persönlichkeit, gelingt es auf Anhieb, den TeilnehmerInnen den letzten Rest von Schüchternheit und Lampenfieber zu nehmen.

Es beginnt, langsam ernst zu werden. Der Holzstoß ist niedergebrannt, und Martin Winkelhofer beginnt die Feuerlaufbahn zu „präparieren“. Die TeilnehmerInnen, noch immer in tiefer Meditation, nehmen bereits Aufstellung.

Um den FernsehzuschauerInnen einen genauen Eindruck vermitteln zu können, wird die Temperatur der glühenden Kohlen gemessen: das Spezialthermometer zeigt rund 800 °C.

Während sich das gesamte Aufnahmeteam in absolutes Schweigen hüllt, nicht einmal die besagte Stecknadel ist zu hören, begibt sich die erste Läuferin an den Start …

… und geht los …

… nach knapp 7 Metern – fast 7 Schritten – ist der Weg über die Kohlen zu Ende, und die Anspannung löst sich in einem lauten Jubelschrei.

Jubelnder Applaus von den anderen TeilnehmerInnen und gleich darauf wieder konzentrierte Stille.

In kurzer Folge gehen nun auch die anderen ihren Weg über das Feuer. Lächelnd, energisch – jede/jeder in seiner/ihrer Weise.

Und alle unversehrt.

Erleichterung, Freude und auch eine tiefe innere Ruhe breiten sich unter den TeilnehmerInnen und im gesamten Aufnahmeteam aus. Wie erwartet und in vielen Feuerläufen bereits erlebt, ist nichts passiert. Der Löschwagen und das Rettungsauto, vorsorglich geordert, ziehen unverrichteter Dinge ab. Keine Brandblase, stattdessen leuchtende Augen und strahlende Gesichter reihum.

Barbara Stöckl beglückwünscht die LäuferInnen und bedankt sich herzlichst bei allen für die Teilnahme. Die anschließende ExpertInnendiskussion bestätigt unter anderem das, was viele bereits in zahlreichen Läufen erfahren haben:

Dass mentale Kraft und bewusstes Wollen Menschen zu außergewöhnlichen Leistungen befähigen.

Wenn auch Sie sich diese Erfahrung zunutze machen wollen, laden wir Sie herzlichst ein, an einem unserer nächsten Feuerläufe teilzunehmen!

Das Video zur oben beschriebenen Sendung stellen wir Ihnen gerne gegen einen Unkostenbeitrag zur Verfügung. Senden Sie uns einfach eine entsprechende E-Mail.